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Mülheim an der Ruhr ist mit etwa 170.000 Einwohnern und einer Fläche von 91,29 km² eine kreisfreie Stadt im westlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt liegt zwischen den angrenzenden Oberzentren Duisburg und Essen sowie an der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Mülheim wurde zur ersten bergbaufreien Großstadt des Ruhrgebiets mit der Schließung der Zeche Rosenblumendelle. Die „Stadt am Fluss“ gilt mit über 50 Prozent Grün- und Waldflächen als ein attraktiver Wohnort zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet, ist Sitz zweier Max-Planck-Institute und seit 2009 Standort der neu gegründeten Hochschule Ruhr West.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Mülheims gehören die beiden ältesten Gebäude der Stadt, das Schloss Broich, das Kloster Saarn und das Aquarius-Wassermuseum am Schloss Stryrum. Eine Anlegestelle für die Schiffe der Weißen Flotte ist der Wasserbahnhof Mülheim an der Ruhr.
Er ist Teil der Route der Industriekultur, welche sich als touristische Themenroute quer durch das Ruhrgebiet schlängelt. Der Wasserturm wurde für die Landesgartenschau 1992 zu einem Museum umgebaut. Die Stadt hat eine Vielzahl kleiner Museen, Theater und Ausstellungen.